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The daily hazards of life

Hire and fire – mein erstes Mal

Kinder von der Heide, heute hatte ich ein unlustiges Erlebnis. Das Geschäftsleben bringt es ja naturgemäß so mit sich, dass man nicht immer nur mit Eitelwonne konfrontiert ist, sondern manchmal eben auch in den sauren Apfel beißen muss. Ich habe heute zum ersten Mal in meinem Leben jemanden gefeuert. ICH! Das im Grunde harmoniebedürftige Wesen, das schon ein schlechtes Gewissen hat, wenn es eine Ameise zertritt. Als Personalchefin wäre ich eine Niete, weil ich mich wahrscheinlich so oft bei den Gefeuerten entschuldigen würde, dass ich sie am Ende wieder einstelle. Es liegt wohl nicht in meinem Naturell, die Böse zu spielen und schlechte Nachrichten zu überbringen. Ich will in meiner Ideal-Zuckerwolken-Welt die Glücksfee sein und happy news verbreiten.

Nun, wir (der Gefeuerte und ich) habens am Ende zwar beide überlebt ohne dass böses Blut fließen musste, Verzweiflungstaten begangen wurden oder erhitzte Gemüter für Aufruhr gesorgt hätten. Schön war´s trotzdem nicht. Böses Arbeitsleben, du machst mich zu erwachsen!

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