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It´s random, but inspiring!

Hu let the dog out – it´s a funky life

Diese Woche war bislang „speziell“, könnte man sagen. Selten sind mir so viele skurrile Dinge innerhalb so kurzer Zeit widerfahren, weshalb ich am heutigen Morgen etwas geschlaucht vor meinem Mac sitze und versuche, produktiv in die Luft zu starren während ich von meinem Bett träume. Gut, das könnte auch daran liegen, dass ich nur 3 Stunden geschlafen habe und der gestrige Abend recht heiter war.

Aber fassen wir mal zusammen, diese Woche ist unter anderem folgendes passiert: ich habe mir an drei Tagen hintereinander vorgenommen ins Fitnesscenter zu gehen. Dreimal ist das Vorhaben gescheitert. Am vierten Tag war es dann jedoch unvermeidbar Sport zu machen, weil ich seeehr viel Energie abbauen musste. Zuvor hatte ich nämlich im Büro – meiner Safe Zone, in die sonst niemand Zutritt hat, weil ich den Empfangsdrachen instruiert habe, keine Menschensseele ohne Termin zu mir zu lassen – spontanen Männerbesuch. Der gekommen war, um mich in Privatbelangen zu sprechen. Im Büro. Mit Schlumpfmütze. Während rundherum meine Anzugkollegen herumgewuselt sind und sich wohl gefragt haben, was die Frau T. da schon wieder angeschleppt hat. Die Reaktion meiner Kollegin nach dem Schlumpfbesuch: sie packt ein Schnitzel aus. Und isst es.

Zwischendrin meldet sich meine deutsche Ehefrau (symbolisch gesehen) und erzählt mir von Hu, dem wahnsinnigen Deutschperser, der ihre Wohnung mieten will und sich dabei spontan in sie verliebt hat und jetzt mit ihr Tee oder Vodka Cranberry trinken will. Oder beides. Ich meine daraufhin: sie braucht einen spießigen Wiener Mieter. Und was passiert? Fünf Minuten später meldet sich eine Wienerin bei ihr und will ihre Wohnung mieten. Kismet nennt man das.

Zum drüberstreuen dann ein Meeting mit meiner Werbeagentur. Bei Kerzenschein und mit Sekt. Auch mal was anderes!
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Gestern dann stehe ich plötzlich in einem Bierzelt. Vor mir musizieren die Grubertaler (eine flotte Volksband), neben mir tanzen Kollegen auf den Tischen, rundherum grölen Menschen über Jahre konditionierte volkstümliche Texte und starten eine Polonaise. Ein leicht illuminierter Mann wankt vor mir hin und her und kürt mich zu seiner Traumfrau. Es ist sicher Liebe. Nach der Gaudi stehe ich plötzlich im Volksgarten. Rund um mich herum lauter Ü-30 Menschen. Die auch wie Ü-30 Menschen aussehen. Weit Ü-30. Ein Jungbrunnen für mich! Der nächste leicht illuminierte Mann steht vor mir und erklärt mir, dass ich seine Traumfrau bin. Traumfrau-Jackpot quasi.

Und was soll ich sagen, auch der heutige Tag hat durchaus noch Potenzial. Heute werde ich nämlich ans andere Ende der Stadt fahren, um dort Teil einer Dance-Crew zu werden. Mhm, so Honey-style, Step up-mäßig. Bin schon sehr aufgeregt. Und werde dann natürlich auch gerne davon berichten…

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