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The daily hazards of life

Cogito ergo sum?

Ich denke, also bin ich. Descartes war es glaube ich, der diesen Kausalzusammenhang festgehalten hat. Und damit mein Dilemma zusammenfasst.

Denken zählt nämlich leider zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Nicht, dass ich es sinnvoll einsetzen würde, im Sinne von Mitdenken, damit ich z.B. ausschließlich total sinnvolle, höchst durchdachte Kampagnen ins Laufen bringe, einen Nobelpreis gewinne oder sonstige geistige Höchstleistungen vollbringe. Dazu bin ich grundsätzlich zu faul. Nein, ich setze diese Fähigkeit gerne dort ein, wo es vergebene Liebesmüh ist bzw. lediglich dazu führt, dass ich im schlimmsten Fall die Qualität meiner Existenz anzweifle und Mitmenschen Gedanken andichte, die sie höchstwahrscheinlich in zehn Millionen Jahren nicht haben werden. Kurzum, ich wende Denken also an, wenn es um Zwischenmenschliches geht. Und wenn es darum geht, Dinge erklären zu wollen, die gar nicht erklärt werden können. Weil im Endeffekt wahrscheinlich gar kein konkreter Gedanke dahinter stand. Mit dem Resultat, dass man ein Problem kreiert hat, dass es so eigentlich gar nicht gab. Außer in meinem Kopf.

Ihr seht, selbst wenn ich das niederschreibe, dreht sich alles und scheint unnötig verkompliziert. Ich denke, also bin ich. Aber will ich denn so sein, wie ich denke?

 

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