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The daily hazards of life

After all, it´s only rock´n roll

Mir wurde gestern gesagt, ich bräuchte mehr Rock´n Roll. Ich habe es als Appell an meine Langweiligkeit aufgefasst. Dabei finde ich mich gar nicht so langweilig. Gut, ich war nie eine große Rebellin. Als Teenager bin ich nicht ohne Erlaubnis meiner Eltern bis in die frühen Morgenstunden ausgegangen, hab keine Koks-Lines gezogen, um meine Grenzen auszutesten und bin nie mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus gelandet. Aber muss das denn auch tatsächlich sein, um sich kennenzulernen und ein ausgeglichener Mensch zu werden? Ich meine nein, und bewege mich so gesehen gerne auf meiner Insel der Seeligen, der kleinen Prinzessinnen Welt, in der ich nette Freunde/eine großartige Familie/einen großteils spaßmachenden Job und somit im großen und ganzen innere Ausgeglichenheit habe. Für mich ist es Rock´n Roll genug, wenn ich drei Tage hintereinander nur vier Stunden Schlaf bekomme, weil ich mich mit interessanten Menschen unterhalten habe. Für mich ist es auch mitunter Rock´n Roll genug, mit der Aussicht ins Wochenende zu gehen, Kekse zu backen und Adventskränze mit 16 anderen Wahnsinnigen zu basteln. Jedermann definiert seinen persönlichen Rock´n Roll anders. Meiner folgt eben manchmal einem langsameren Takt.

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