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The daily hazards of life

2013, bring it on.

Willkommen, neues Jahr. In den letzten Tagen und Wochen war alles so voll. Mit Feiern, Jahresrückblicken, Familie, Freunden. So voll, dass kaum Zeit blieb, mal eine Minute in sich zu gehen und zu überlegen, was das neue Jahr wohl so bringen wird. Oder wie das alte Jahr einen behandelt hat. Nun ja, ich liege nach all diesem Weihnachts/Jahreswechsel-Wahnsinn nun krank im Bett. Das heißt, ich habe, wenn ich nicht gerade völlig deliriös bin, ein wenig Zeit nachzudenken, zusammenzufassen und vorauszublicken.

2012 zum Beispiel, könnt ihr summa summarum behaupten, dass das Jahr gut zu euch war? Es gibt ja einfach Jahre die sind für einen persönlich besser als manch andere. Ich sehe 2012 grundsätzlich positiv, obwohl oder gerade weil sich sehr viel ereignet hat – gutes wie schlechtes – und auch, weil es mich wie ich glaube wieder einen Schritt näher dazu gebracht hat, mich selbst ein wenig besser zu verstehen. Oder zumindest einen Einblick zu bekommen in das, was ich glaubte zu wollen, was ich wirklich will und was mich glücklich macht:

Lektion Nr 1: auch wenn du eine Person, mit der du in einer Beziehung bist, wirklich gerne hast, alle Umstände scheinbar perfekt sind und du eigentlich überglücklich sein solltest – du wirst es nie hundertprozentig sein. Weil du immer an diesen fehlenden paar Prozent absoluter Liebe nagen wirst und dich fragst, ob für dich nicht jemand anderer vorgesehen ist. Kompromisse bei der großen Liebe zu einer Person gibt es nicht, denn dann ist es einfach nur Zuneigung. Oder Freundschaft.

Lektion Nr 2: du wirst nicht mit jemandem glücklich sein können, wenn du mit dir selbst nicht glücklich bist. Und wenn du dein Glück nur von anderen abhängig machst, kannst du keine dauerhafte Zufriedenheit mit dir selbst und deinem Leben aufrechterhalten. Weil es fremderzeugt ist. Das ist wie Sonnenenergie in Sibirien nutzen zu wollen, um zu heizen. Ein paar Tage funktionierts vielleicht, aber den Großteil der Zeit wirst du in der Kälte verbringen müssen.

Lektion Nr 3: sag, was du willst. Und tu öfter das, was du willst ohne ständig darüber nachzudenken, was dein Umfeld davon halten könnte. Fahr allein auf Weltreise, mach dir so viele Online-Dates oder Real-Life Dates aus wie du willst, fahr in ein anderes Land, um auf ein peinliches Popkonzert zu gehen. Solange du dabei Spaß hast, es dein Leben bereichert und du dich gut fühlst. Wem schadets schließlich?

Lektion 4: hör auf dich. Und gesteh dir selbst gegenüber ein, was du dir wünschst, was dich traurig macht, was dich glücklich macht. Wer soll es besser wissen als du?

Werde ich diese Lektionen 2013 beherzigen? Ich meine ja, schließlich habe ich sie mir ja in meinem eigenen Erfahrungsschatz im vergangenen und den Jahren davor erarbeitet. Ich bin grundsätzlich ein positiv gestimmter Mensch, also werde ich auch so in dieses neue Jahr starten – auch wenn ich mich gerade fühle als wäre ich von drei Lastwägen überfahren worden. What doesn´t kill you makes you stronger oder so, nicht wahr?

In diesem Sinne, möge 2013 euch alle auf eurem persönlichen Weg weiterbringen und gut zu euch sein.

 

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