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The daily hazards of life

Eine Ode an das happy end…

Ich liiiebe Filme mit happy ends. Ich liebe sie einfach. Und ich verstehe Menschen nicht, die sie aus Prinzip nicht mögen. Weil sie ja so vorhersehbar/unrealistisch/Hollywood/unreflektiert/uncool sind, dass sie sich dagegen verwehren müssen und am liebsten gleich noch einen ironischen Tweet dazuschreiben, wie 1990 es doch ist, etwas gut zu finden, das so banal, weil gut zu Ende geht. Ich persönlich verstehe das nicht. Ich liebe es, bei irgendwelchen grottigen Schnulzenfilmen, die sowas von vorhersehbar sind, trotzdem am Ende hemmungslos zu schluchzen (natürlich nur, wenn ich allein bin – vor allem männliche Mitseher reagieren sonst gemeinhin ein wenig irritiert). Und ich liebe es, wenn etwas eben genauso ausgeht, wie ich es mir gewünscht habe. Weil das eben in der Realität nicht immer der Fall ist. Also darf es doch wohl bitte zumindest im Filmleben passieren, dass einfach alles genauso ist, wie man es sich in einem rosaroten Wunschtraum vorstellt. Dazu sind Filme doch schließlich da, oder? Schnulzen bilden eine kurzfristige Idealversion des Lebens ab.  Und das ist gut so!

 

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