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The daily hazards of life

Als ich alt und wahnsinnig wurde

Ich weiß nicht, ob ich es hier schon einmal erwähnt habe, aber eigentlich finde ich Laufen als Sportart relativ öde. Immer die gleiche monotone Bewegung und es dauert so lang. Nichtsdestotrotz begehe ich jedes Jahr aufs Neue denselben kapitalen Fehler, der eingedenk meiner Laufunleidenschaft wirklich keinerlei Sinn macht: ich melde mich zu mannigfachen Laufveranstaltungen an, um mich mit ein paar tausend anderen Wahnsinnigen über 5-6 km zu quälen. Warum, weiß keiner.

Aktuellstes Beispiel: der Wiener Zoolauf. Ja, Zoolauf. Ich laufe durch den Zoo. In der Staffel Zebra. An irgendeinem Punkt hat das in meinem Kopf wohl Sinn gemacht, im Moment frage ich mich nur: Barbara, WIESO? Zu meiner allgemeinen Laufdemotivation kommen nämlich noch weitere nicht gerade förderliche Aspekte hinzu: es regnet. Es ist kalt. UND: ich habe Kreuzschmerzen. Was mich per se schon unleidlich macht, weil es mir aufzeigt, dass ich alt, greise und wunderlich werde.

Aber wie dem auch sei, die Suppe muss ich jetzt wohl auslöffeln, also wünscht mir viel Glück, ich werde während ich an Affen, Löwen und anderem Geviech vorbeilaufe/gehe nochmal über die Entscheidungen, die ich im Leben so treffe, nachdenken und zu dem Schluss kommen, dass ein bisschen Wahnsinn wohl einfach die Würze im Leben gibt.

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1 Comment

  • Reply Als ich alt und wahnsinnig wurde | ausdervorstadt.at Juni 11, 2013 at 8:41 am

    […] PS: Barbara sieht das etwas anders. Ich glaube aber, es wird sie trotzdem freuen und sie ist auch beim nächsten Mal wieder mit dabei. […]

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