Interior Design

Fancy some tea?

Meine Eltern weisen mich noch heute gerne auf eine Geschichte hin, die ich als Kind immer wieder erzählt habe. Wohl um mir dezent damit mitzuteilen, dass dieses Vorhaben noch nicht in Erfüllung gegangen ist (und sie darauf warten).

Damals, so circa im zarten Alter von 6 oder 7, hatte ich eine Vision: ich werde reich! Und – da ich damals wohl schon einen Faible für schönes Wohnen hatte – war meine Vision darauf konzentriert, dass ich auf mehreren Kontinenten Häuser in unterschiedlichsten stilistischen Ausprägungen haben wollte. Also z.B. ein Herrenhaus oder Cottage in England, ein Penthouse in New York, eine Strandvilla in der Karibik/Mittelmeer/Asien (da ist man ja durchaus flexibel) und überall einen großen Fuhrpark dazu, damit mein Papa überall so oft und viel er will Autos waschen kann (das tut er nämlich gerne). Meine Schwester hätte ich auf eigenen Wunsch als Köchin beschäftigt und meine Mama als Empfangsdame des Hauses, zum Beispiel.

Auf einem meiner schon öfter erwähnten Lieblingsblogs – Desire to Inspire – bin ich nun auf ein Haus gestoßen, das mich an diese idealistisch-kapitalistischen Vorsätze wieder erinnert hat. Es handelt sich dabei um ein Herrenhaus im Londoner Nobelbezirk Holland Park um ca 11 Millionen Euro. Und es ist perfekt (als Zweithaus natürlich nur, weil in London regnets doch so oft, da will man ja schließlich nicht ständig sein!). Über die Kunstwerke lässt sich streiten, aber sowohl außen wie auch innen ist das mein englisches Herrenhaus. Ich werde jetzt also meine Businesspläne von vor 25 Jahren rauskramen (ich glaube ich wollte damals Hollywoodstar oder so werden) und das Projekt reiche Immobilienbesitzern wieder konzentrierter angehen. So lange gibt´s hier zumindest mal Fotos:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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