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The daily hazards of life

Es ist was es ist – und es ist Scheiße!

Es gibt so Momente und mitunter ganze Tage im Leben, denen gebührt einfach nur ein fettes: OIDA! (wie man in Wien zu sagen pflegt)

Heute zum Beispiel. Ich, vollmotiviert. Will mich für Prüfungen für mein MBA Studium anmelden. Anmeldesystem sagt: nicht möglich. Ich: OIDA! Wieso. System: weil es eine vierwöchige Anmeldefrist gibt und Sie zwei Tage zu spät dran sind.

Nun gut, mit Systemen diskutiert es sich gemeinhin ja nicht so gut. Was macht also Klein-Babsi: schreibt eine e-mail an die Studienleitung. Probiert es höflich und lieb: bitte, bitte, ist die Anmeldung nicht doch noch irgendwie möglich? War auf Urlaub, hab das leider um zwei Tage versäumt und hab nur an diesem Prüfungstermin Zeit. (Für den Termin eine Woche später könnte man sich ja auch noch anmelden laut System, blöd nur, dass ich da im Ausland weile) Studienleitung antwortet: nein. Melden Sie sich für den Termin eine Woche später an. Ich: geht nicht, bin nicht da! Studienleitung: Pech. Ich: OIDA! Könnt ihr nicht bitte eine Ausnahme machen, ist ja nur eine schriftliche Prüfung, ich setz mich einfach in den Raum dazu, keinem tuts weh. Studienleitung: nein. Ich: Aber warum nicht?? Gibt es irgendeine logische Erklärung außer dem kathegorischen NEIN? Wozu mache ich denn ein Online-Studium, das für möglichst viel Flexibilität sorgen soll, wenn es dann wie in einer Beamtenstube zugeht?

Status quo: ich warte derzeit auf das nächste kathegorische Nein. Und frage mich: hab ich was verpasst? (also abgesehen von der Deadline ;-)) Gibt´s für Borniertheit und Beamtentum eine Spezialmedaille in diesem Universum oder wieso sind so viele so gut darin, unnötig mühsam zu sein?

 

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