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The daily hazards of life

Die Sorge mit der Vorsorge (als ich mein Leben an mir vorbeiziehen sah)

Oh. Mein. Gott.

Ich war heute bei einer Vorsorgeuntersuchung. Das ist an sich ja eine gute Sache und ich kanns auch nur jedem anraten. Schließlich ist es besser sich ab und an mal ein bisschen Blut abnehmen zu lassen, in einen Becher zu pinkeln und sich abtasten zu lassen um zu erfahren, dass/ob alles gut ist als plötzlich mit irgendeiner fiesen Krankheit dazustehen oder jahrelang durch eine ungesunde Lebensweise darauf hinzuarbeiten, dass man krank wird.

Nun gut, ich habe so eine Untersuchung also gemacht und alles ist gut. Sollte es eigentlich sein. Wenn es nicht diesen einen Moment gegeben hätte, in dem meine Ärztin mir meine Zukunft (in überzeichneter Form) schilderte.

Sie sagte in etwa das: Sie sind jetzt 32. Im Moment sind Ihre Werte sehr gut. Aber stellen Sie sich vor, so in 10-15 Jahren, mit 15-20 Kilo (!!!) mehr auf den Rippen, einem anstrengenden Familienleben, Stress im Job – da können diese Werte gleich ganz anders aussehen!

Sie wollte mich damit wohl nur auf die Wichtigkeit eines gesunden Lebensstil hinweisen. Bei mir blieb von dieser Konversation folgendes hängen: ich werde fett, ich werde Mutter lästiger Bälger und mein Leben wird ganz furchtbar!!! (Und ich werde FETT!!!!!)

Die einzig logische Schlussfolgerung scheint mir jetzt SOFORT ins Fitnessstudio zu eilen, um die Gewichtszunahme einzudämmen, um anschließend zu einer Weinverkostung zu gehen, um mir schon mal einen möglichen Coping mechanism anzutrainieren, wenn ich dann eine frustrierte Hausfrau bin.

 

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