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Orte, für die das Wort pittoresk erfunden wurde. Diesmal: Ceski Krumlov

Als ich meinem sozialen Umfeld letzte Woche verkündete, wo ich am Wochenende hinfahre, erhielt ich zumeist folgende erste Reaktion: ??
Gefolgt von: was/wo ist das?

Haben wohl alle im Wörterbuch noch nie unter „pittoresk“ nachgeschlagen, dort sollte nämlich auf jeden Fall Ceski Krumlov stehen! Es handelt sich dabei um ein Städtchen unweit der tschechisch-österreichischen Grenze, von dem aus früher noble Adelsgeschlechter wie z.B. die Schwarzenbergs aus einer doch recht imposanten Burg herrschten.

Kommt man hin, fühlt man sich in eine Mittelalter/Renaissance Filmkulisse versetzt: eine fette Burg thront oben am Hügel, darunter fließt die Moldau in geschwungenen Linien um und durch einen äußerst malerischen Dorfkern mit großartig erhaltenen bunten Häuschen, die schon Egon Schiele zu einem ganzen Krumlov Zyklus inspiriert haben.

An die leicht hantige tschechische Art der dortigen Servicemitarbeiter gewöhnt man sich als Wiener ja auch recht schnell, insofern kann ich jedem, der eine ordentliche Prise Beschaulichkeit, Anmut und Mittelalterfeeling braucht, nur anraten: schaut mal in Ceski Krumlov vorbei!

 

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