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The daily hazards of life

Vegan, supergeil

Ich habe es ja kommen sehen. Seit Anfang des Jahres häuften sich verdächtige Bilder und Postings auf meinen Instagram/Twitter/Facebook Feeds. Sie hatten alle was mit Gemüse, Soja und so zu tun. Plötzlich machten alle bei irgendwelchen Challenges mit und posteten Fotos vom letzten Einkauf in Denn´s Biosupermarkt und ähnlichem. Und dann kam vergangenes Wochenende in Berlin die eiskalte Gewissheit: man ist jetzt vegan. Sogar meine German wife C., die bei ihren Wien-Aufenthalten gerne Schnitzel, Tafelspitz & Co zu sich nimmt (zugegebenermaßen ist ihr danach immer ein wenig übel), setzt jetzt auf pflanzliche Nahrung. Ich war schockiert!

Bis ich einen Blick in eines der veganen Kochbücher warf, das ihre Berliner Bobo Freundinnen ihr zum Geburtstag überreicht hatten. Attila Hildmann, der u.a. „Vegan for fit“ geschrieben hat, dürfte da ja gerade sowas wie der vegane Guru des deutschsprachigen Raums sein. Ich finde es zwar ganz furchtbar, wie er ständig aus dem Buch rausgrinst, verträumt an Hausmauern lehnt oder seine veganen Snacks verliebt in die Kamera hält. Aber seine Rezepte, die find ich eigentlich Bombe! Da ich ja recht wankelmütig bin, war mein Entschluss also schnell gefasst: ich werd jetzt auch vegan! Teilweise. Ja, also ok, eigentlich hab ich gestern erst Fleisch gegessen. Aber meiner Mama hab ich zu ihrem Geburtstag am Karfreitag (da muss man ja bitte ohnehin fasten!) schon ein veganes Geburtstagsmenü angedroht. Die Freude war groß…

 Foto: Vegan Guru Attila Hildmann via Pinterest
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