The daily hazards of life

Die Lift-Situation

Ich bin sicher, jeder von uns kennt die Situation. Du gehst so deiner Wege, machst Besorgungen, gehst ins Büro/nachhause/ins Fitness Studio – und stehst früher oder später schließlich vor einem Lift. An sich noch keine problematische Situation. Denn entweder bist du supersportlich und nimmst die Treppen, was die vorliegende Geschichte allerdings zu keiner Pointe führen würde. Oder du bist ohnehin allein und machst dir keine Gedanken über die bevorstehende Liftfahrt. Es ist ja schließlich nur eine Liftfahrt.

Aber dann passiert es: eine oder mehrere weitere Personen gesellen sich zu dir und warten ebenfalls auf den Lift. Bing, der Lift ist da! Ein dumpfes Gefühl eines bevorstehenden Déjà-Vus beschleicht dich. Du betrittst gemeinsam mit den anderen die kleine Liftkabine und dann setzt sich plötzlich wie das Amen im Gebet die immer wieder gleiche Lifteigendynamik in Gange. Betretenes Schweigen, verzweifelte Blicke. Verstörtes Auf-die-Uhr-schauen/ins-Handy/auf die Stockwerkanzeige-Starren. Und man weiß genau, alle denken sich jetzt: WO SOLL ICH NUR HINSCHAUEN??? Verschärft wird die Situation durch Spiegelwände ringsum, wenn man die vor sozialer Pein verzerrten Gesichter auch noch in mehreren Richtungen sieht und gar nicht mehr ausweichen kann!

Nun ist es ja im Leben manchmal so, dass man durchaus aus manchen Situationen lernt, Exit-Szenarien entwickelt, Lösungsansätze findet. Aber für das Liftproblem hat noch niemand, den ich kenne, eine Lösung gefunden. Wobei, es wäre schon WIRKLICH lustig, beim nächsten Mal einfach mal folgendes auszuprobieren:

liftsituation_740x495 via Pinterest

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