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Travelling

Venedig – von Heiratsanträgen in der Gondel und pinken Bergen

Hach, Kinder von der Heide! Ich sag´s euch, die letzten Wochen waren ziemlich anstrengend, aber meine monatliche Reise hat mich wiedermal vollstens für alles entschädigt und das Leben wieder gut gemacht: Venedig! Dort gab es (kurz und prägnant von einem venezianischen Lokalinhaber zusammengefasst) zunächst mal folgendes:

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So gesehen kann in Italien die Laune ja eigentlich nur steigen. Es gibt gutes Essen, guten Kaffee und andere gute Getränke – immer und überall. Und dann kommt im Fall von Venedig natürlich noch zusätzlich erleichternd hinzu, dass es so aussieht:

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Für mein Basisglück war also schon mal ausreichend durch Nahrungszufuhr und die extrem pittoreske Gegend gesorgt und dann kam noch das allercoolste dazu: die Biennale Architettura. Alle zwei Jahre treffen sich dann wissbegierige Architekturstudenten mit Hang zum Philosophentum, Architekten und solche, die es mal gerne geworden wären und sonstige Menschen, die einfach gutes Ausstellungsdesign und Architektur interessiert am Arsenale und in den Giardini von Venedig, um Architekturprojekte aus aller Welt zu begutachten. Was für mich insofern sehr spannend war, weil ich ganz offenbar wahnsinnig gut zu den dortigen Wänden passe:

Chamäleon Style:

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Lost in space:

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In the woods:

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Ja, und dann gab es natürlich auch pinke Berge, wie zum Beispiel im britischen Pavillon. Ich finde, wie für mich gemacht:

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Oh, und das allernetteste habe ich ja noch gar nicht erzählt: ich war Zeugin einer venezianischen Gondel-Szene deluxe! Da spazieren mein Architekten-Begleiter und ich so durch die Gassen Venedigs und erblicken eine Gondel, die sich gerade anschickt durch einen der pittoresken Kanäle zu fahren. Drin sitzen eine heulende, glücksstrahlende Frau und ein vor ihr kniender ebenso heulend glücksstrahlender junger Mann. Und er hält einen Ring in der Hand. Und sie strahlen um die Wette und heulen um die Wette und ich sehe sie und der Gondoliere, der die Gondel steuert, sieht mich und macht die zwei heulenden Gesichter nach und lacht und ich lache und bin ganz gerührt und alle sind glücklich. Hach, Venedig!

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