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Travelling

Verdammt ich lieb dich – Südafrika

Es fällt mir schwer, die letzten zwei Wochen in Worte zu fassen, weil sie einfach so großartig waren, dass ich für mich selbst gar nicht die Notwendigkeit empfände, sie nochmal niederzuschreiben. Ich war nämlich zum zweiten Mal in meinem schönen Leben in Südafrika. Und zum zweiten Mal war ich begeistert von der Vielfalt und natürlichen Schönheit am untersten Zipfel Afrikas. Aber weil Urlaubsberichte hier gern gesehen sind, versuche ich trotzdem euch an meiner Begeisterung teilhaben zu lassen.

Normalerweise führt mich im März mein Weg immer nach Berlin, um dort mit einer Menge toller Menschen den Geburtstag einer ganz besonderen Menschin zu feiern. Nun traf es sich aber so, dass besagtes Fräulein dieses Jahr beschloss lieber mal schnell nach Südafrika zu jetten, was mir nur eine Wahl ließ: dann muss ich wohl auch den Kontinent zwecks Clan-Treffen wechseln!

Und da saß ich schon im Flieger, neben einem netten südafrikanischen Brillendesigner (man hat viel zu selten nette Flug-Sitznachbarn!), der mir am Flug in Richtung Kapstadt gleich mal erzählte, was zu tun ist, falls ich auf dem Weg vom Flughafen zu meiner Unterkunft überfallen werden sollte: „Just RUN!“ Ok, beruhigende Worte, wenn man noch nicht mal angekommen ist und ganz alleine eine Mietautofahrt auf der falschen Straße Seite in einer fremden Stadt vor sich hat. Aber ich bin ja abenteuererprobt und – soviel sei vorweggenommen – ich wurde in den zwei Wochen nicht überfallen.

Kapstadt also. Sonnenschein, der Tafelberg, weiße Sandstrände. Ich mag die Stadt. Und noch mehr mochte ich sie diesmal, weil ich kein übliches Touristenprogramm abspulen musste, sondern dank der Vorbereitungen meiner Begleiter Dinge machen und sehen konnte, die man normalerweise erst schrittweise erkunden muss. Der Farmer´s market am Samstag Vormittag, z.B., wo die örtlichen Biobauern auf einem wunderschön dekorierten Areal am Meer ihre Waren anbieten; das Sonntags-Rock-Konzert im Botanischen Garten, wo alle Kapstädter ihre Picknickdecken und -körbe auspacken und es sich vor einer riesigen Bühne bequem machen, Sauvignon Blanc trinken und guter Musik lauschen; die viiiiielen Weinverkostungen in den angrenzenden Weingebieten (wo man teilweise sogar mit dem Hop on Hop off Bus hinfahren kann, ich sag euch, das ist vielleicht praktisch!); die Pool Party bei Freunden inklusive Brai (südafrikanisches BBQ); Sunset schauen (und wiedermal Sauvignon Blanc trinken) am Signal Hill; Pinguine am Strand beobachten; die Galerie- und Barbesuche am „First Thursday“, wo scheinbar ganz Kapstadt den ersten Donnerstag des Monats zu einem einzigen riesigen Party-Abend macht…ich sag ja, ich habe einfach soviel Schönes in den letzten zwei Wochen erlebt, dass ich es kaum in Worte fassen kann.

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Kapstadt und Umgebung sind einfach so wahnsinnig abwechslungsreich und mit natürlicher Schönheit gesegnet, dass man wirklich ein Unmensch sein muss, um daran nicht Gefallen zu finden. Wenngleich sich zwischendurch schon immer wieder ein komisches Gefühl einschleicht, warum eigentlich auf all meinen Urlaubsfotos ausschließlich Menschen mit weißer Hautfarbe zu sehen sind, obwohl ich doch auf einem Kontinent war, der ganz klar von Menschen mit dunkler Hautfarbe dominiert wird. Nur wo sind diese wohl in Kapstadt abgeblieben? Das und die vielen Stacheldrahtzäune und „Armed Response“ Schilder auf Häusern lassen doch dazwischen immer wieder durchblicken, dass die Dinge in Südafrika vielleicht doch nicht ganz so rosig und unkompliziert sind, wie sie vielleicht auf den ersten Blick scheinen.

Eines ist aber unverändert beeindruckend und wunderschön, wenn man sich auf dem afrikanischen Kontinent bewegt: die Tierwelt. Ihr könnt euch gar nicht meine Verzückung vorstellen als ich einen Strandbesuch bei den Pinguinen am Boulder´s Beach eingelegt habe. Und als ich das erste Mal wieder einen Elefanten in freier Wildbahn auf mich zukommen sah mit seinen majestätischen Riesenschritten und den ruhigen, gütigen Augen. Safaris sind einfach das allergeilste ever ever ever, ich könnte sie jeden Tag machen so geil finde ich es, nur ein paar Meter von Nashörnern, Zebras, Löwen und sonstigem Getier, das man sonst nur aus dem Zoo kennt, entfernt zu sein ohne dass uns ein Zaun trennt. Klar, ein biiiiisschen unruhig wurde ich schon als unser offenbar noch recht frisch angelernter Safari-Guide („You know, I´m pretty new to this, but don´t you worry“) nur 10 Meter von zwei Nashörnern und ihren Babies anhielt (Nashörner sind ja bekanntlich sehr schnell, sehr gefährlich und besonders gefährlich, wenn sie Nachwuchs haben!) und ein Nashorn recht angestrengt mit seinem Riesen-Horn in unsere Richtung blickte. Als sich dann auch noch ein Büffel („Normally we don´t stop the car close to buffalos, they are pretty agressive, you know“) dazugesellte und wir noch immer mit abgestelltem Motor in unserem offenen Geländewagen dastanden, überlegte ich schon kurz, wer wohl die Begünstigten meiner Lebensversicherung sind, aber die lieben Tierleins (eh nur 2 von den „Big 5“) blieben dann doch cool.

Tja, und jetzt bin ich wieder zurück, mit sehr viel Sonne im Herzen – und ein paar Fotos, die ich euch zeigen kann. ;)

 

Stets mein absolutes Highlight am afrikanischen Kontinent: die Tierwelt. Vom Pinguin bis zum Löwen, da ist alles dabei.

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Südafrikanische Sonnenuntergänge, hach

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Das Meer ist weniger zum Schwimmen geeignet (stürmisch, ebenfalls allerlei interessante Tierarten darin vertreten), dafür zum Surfen, Posen oder um es einfach mal anzustarren

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Abgesehen von den vielen tollen Wine Tastings kann man in Kapstadt und Umgebung natürlich auch einiges machen. Sunset auf dem Signal Hill schauen, zum Beispiel. Wobei man sich auch dorthin für gewöhnlich eine Flasche Sauvignon Blanc mitnimmt. ;)

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Oder dem Tafelberg aus unterschiedlichsten Blickwinkeln (von oben oder von unten) dabei zuschauen, wie er zwischendurch seine Tischdecke überzieht

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Oder im muslimischen Viertel Bo-Kaap bunte Häuser schauen gehen.

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Oder sich am südlichsten Zipfel Afrikas vom Wind verwehen lassen.

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Übrigens, die Landeswährung, der Rand, steht für uns Europäer gerade äußerst günstig, überlegt euch also mal, ob ihr euch nicht auch ein wenig Sonne im Herzen holen wollt – zum Beispiel in Südafrika.

 

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2 Comments

  • Reply Romeo April 13, 2016 at 9:34 pm

    Du hörst das wahrscheinlich nicht zum ersten Mal, aber deine Fotos aus Südafrika sind echt super schön!!
    Liebe Grüße :)

    • Reply Barbara April 14, 2016 at 6:39 am

      Danke, freut mich, dass sie dir gefallen – und schön, dass du´s mir sagst. :)

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