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Neon

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Interior Design

Life is better in NEON

Nicht nur, dass mein Lieblingsmagazin NEON heißt. Ich habe in den vergangenen Wochen generell einen ausgeprägten Faible für alles Neonfarbene entwickelt. Das wirkt sich insofern aus, als in meinem Kleiderschrank jetzt das ein oder andere ziemlich grelle Ding hervorblitzt (und ich mir in ein paar Wochen/Monaten/Jahren dann wahrscheinlich denken werde OH GOTT WIE KONNTEST DU DAS JEMALS KAUFEN?) und ich bei allem neonfarbenen, das mir über den Weg läuft, in Verzückung gerate. So auch auf meinem wöchentlichen Streifzug durch Pinterest. Meine Lieblings-Neon-Findings hier:

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The daily hazards of life

Alte Liebe postet nicht

Diese Woche bin ich auf einen großartigen Artikel mit selbiger Überschrift in der aktuellen Ausgabe von NEON gestoßen. Thema: wie das Internet bzw. Social Media künstlich die Beziehung zu Expartnern oder Schwärmereien aufrecht erhält. Ich glaube, nein, ich bin mir sicher, dass das absolut jeder, der nicht gerade in einer Höhle wohnt oder noch nie einen Computer gesehen hat, schon mal in irgendeiner Form erlebt hat. Da ist der Typ/das Mädel, mit dem man vor kurzem mal ein kleines Gspusi hatte, gegenseitig hat man sich auf Facebook geadded, irgendwie ist Interesse da, irgendwie aber auch nicht. Jedenfalls stalkt man den/die andere ein wenig auf Facebook. Lässt sich auf das masochistische Vergnügen ein, sich anzuschauen, wo der/die andere ist, mit wem, dass das Objekt der Begierde ja sooooviel Spaß hat. Aha, und da hinterlässt also eine andere/ein anderer einen vieldeutigen Kommentar auf seiner Wall. Aha, und dieses Wochenende ist also Party in München angesagt. AHA!

NEON drückt das sehr schön aus: „..Facebook und andere soziale Netze konservieren in erster Linie unsere jüngere Vergangenheit. Sie lassen also auch diejenigen vor unserer Nase weiterleben, die erst neulich in unserem Herzen zu Gast waren: Exfreunde, Exaffären, Exschwärme.(…) Die Menschen, die Kerben in unsere Herzen gehauen haben, die verschwinden plötzlich nicht mehr automatisch. (…) Facebook ist ein Fluch in Sachen Loslassenkönnen. Eine elende Beatmungsmaschine für Exfreunde, Exaffären, alte Lieben. Es hält künstlich ein Gefühl am Leben, das eigentlich längst erloschen war. Das eigene Scheitern: immer in Sichtweite.“

Facebook und Co schränken die Lebensqualität ein. Man ist immer und überall über jeden informiert und irgendwie mit jedem verbunden. Das kann ja recht interessant und praktisch sein. Es kann aber auch mühselig sein. Weil man eben immer weiß, was der/die andere so macht. Weil man nicht einfach einen Schleier der Ignoranz über alles legen kann und sich so in seinem sicheren Hafen besser fühlt. Informationen, die man gar nicht haben möchte, werden einem aufgedrängt. Aber ist Facebook-Abstinenz die Lösung?